Umstieg von Excel

Die Alternative zu Excel für Ihre Produktionsplanung

Die Auftragsliste liegt in einer Tabelle, der Plan im Kopf des Meisters, und in der Halle hängt der Ausdruck von Montag. Fertigungstakt übernimmt Ihre Liste per CSV und macht daraus eine Plantafel, auf der alle denselben Stand sehen.

Import mit Vorschau · Export jederzeit · keine Zahlungsdaten nötig

Woran Excel-Pläne in der Produktionsplanung scheitern

Nicht an Excel. Sondern daran, dass eine Tabelle nicht weiß, wann Ihre Maschinen laufen – und nichts sagt, wenn etwas nicht zusammenpasst. Sechs Situationen, die jeder kennt, der so plant.

Der Ausdruck von Montag hängt noch am Donnerstag

Zwei Eilaufträge und ein Maschinenausfall später stimmt keine Zeile mehr. Wer wissen will, was gilt, geht in die Arbeitsvorbereitung fragen – und stört dort denjenigen, der gerade umplant.

Zwei Dateien, zwei Wahrheiten

Auf dem Server liegt „Planung_KW34_final_v3“, auf dem Notebook des Meisters die Fassung von gestern Abend. Beide wurden bearbeitet. Welche der beiden übernimmt, entscheidet am Ende, wer zuerst speichert.

Die Doppelbelegung fällt beim Rüsten auf

In zwei Zeilen steht für Dienstagvormittag dieselbe Fräsmaschine. Die Tabelle hat damit kein Problem. Der Kollege an der Maschine schon, wenn er den zweiten Auftrag rüsten will.

Termine rechnen Sie selbst

45 Minuten rüsten, sechs Stunden laufen, Schichtende 16:30, Freitag danach eine Frühschicht. Excel rechnet stumpf weiter, die Maschine nicht. Wer das sauber formelt, baut ein Konstrukt, das genau eine Person im Betrieb versteht.

Der Eilauftrag kostet eine halbe Stunde Tabellenarbeit

Zeilen einfügen, alles darunter verschieben, Bezüge nachziehen, neu ausdrucken. Statt den Block zu greifen, auf eine freie Stelle zu ziehen und zu sehen, was dadurch nach hinten rutscht.

Kein Feld sagt, welcher Termin kippt

Ob der Restaufwand eines Auftrags noch in die Zeit bis zum Liefertermin passt, steht in keiner Spalte. Das merkt man, wenn der Kunde anruft – und dann ist Umplanen teuer.

Was Excel besser kann – und wofür Sie es behalten sollten

Eine ehrliche Gegenüberstellung gehört dazu. Excel ist nicht das Problem, es ist nur das falsche Werkzeug für die Belegung von Maschinen.

Dafür bleibt Excel unschlagbar

  • Frei formatierbar. Jede Sonderauswertung ist in zehn Minuten gebaut – keine Software fragt zurück, ob das vorgesehen ist.
  • Jeder hat es, jeder kann es. Keine Einführung, keine Zugänge, keine Rückfragen an die IT.
  • Keine laufenden Kosten. Die Lizenz liegt ohnehin auf jedem Rechner im Büro.
  • Rechnet alles, was in eine Formel passt. Kalkulation, Nachkalkulation, Materialbedarf, Auswertungen für den Steuerberater.
  • Läuft ohne Netz. Auch im Besprechungsraum ohne Empfang.

Wo es als Plantafel aufhört

  • Die Tabelle kennt Ihre Schichtzeiten, Pausen und arbeitsfreien Tage nicht.
  • Sie prüft nichts: Doppelbelegung, Arbeitsgang vor seinem Vorgänger, Ende nach Liefertermin – alles erlaubt.
  • Eine Datei, mehrere Leute. Gleichzeitig planen geht nicht wirklich.
  • Aus der Werkstatt kommt keine Rückmeldung zurück in die Datei, sondern per Zuruf.
  • Eine Sortierung nach Termin ist noch keine Reihenfolge je Maschine.

Deshalb lautet die Empfehlung nicht „Excel abschaffen“: Kalkulation und Auswertungen bleiben in der Tabelle, die Planung zieht um. Was Fertigungstakt dafür mitbringt, steht unter Funktionen.

Was an die Stelle der Tabelle tritt

Links Ihre Maschinen und Arbeitsplätze, oben die Arbeitstage, dazwischen die Arbeitsgänge als Blöcke. Wer bisher Zeilen sortiert hat, zieht künftig Blöcke – mit der Maus oder mit dem Finger auf dem Tablet.

Beispieldaten: eine Arbeitswoche mit vier Maschinen. Mehr zur Ansicht selbst auf der Seite digitale Plantafel für die Produktion.

In acht Schritten von der Excel-Liste auf die Plantafel

Der Umzug ist Handarbeit für einen Nachmittag, kein Projekt. Sie brauchen dafür Ihre bestehende Auftragsliste und eine halbe Stunde Ruhe.

1

Spalten prüfen

Eine Kopfzeile, darunter je Zeile ein Auftrag. Zwischenüberschriften, Summenzeilen und verbundene Zellen löschen. Pflicht sind nur Auftragsnummer und Bezeichnung.

2

Als CSV speichern

„Datei“, „Speichern unter“, Dateityp CSV. Semikolon, Komma, Tabulator oder senkrechter Strich – alle vier werden erkannt, Umlaute ebenso.

3

Maschinen anlegen

Vor dem Import: jede Maschine und jeder Arbeitsplatz mit Arbeitstagen, Beginn, Ende und Pause. Nur damit kann später mit Ihrer echten Arbeitszeit gerechnet werden.

4

Datei hochladen

Import öffnen, CSV auswählen. Bis zu 2000 Zeilen je Durchgang; größere Listen teilen Sie auf, etwa nach Kunde oder Termin.

5

Spalten zuordnen

Fertigungstakt schlägt die Zuordnung anhand Ihrer Kopfzeile vor – „FA-Nr.“, „Stk.“ oder „Wunschtermin“ werden erkannt. Was nicht passt, stellen Sie um, Überflüssiges bleibt auf „ignorieren“.

6

Vorschau prüfen

Zeile für Zeile: wie viele Aufträge und Arbeitsgänge entstehen, welche Zeile hat einen Fehler, welche eine Warnung – etwa ein unlesbares Datum oder eine unbekannte Maschine.

7

Importieren

Übernommen wird alles Fehlerfreie, Fehlerhaftes wird übersprungen und benannt. Kunden legt der Import selbst an. Korrigierte Zeilen schieben Sie später nach.

8

Erste Woche planen

Alle Arbeitsgänge stehen im Backlog, sortiert nach Liefertermin. Ziehen Sie sie auf die Maschinen – Start und Ende rechnet das System entlang der Arbeitszeit.

Diese Spalten kennt der Import

Die Erkennung läuft über gängige Schreibweisen. Was Ihre Tabelle nicht enthält, lassen Sie einfach weg.

Spalte in Ihrer ListeWird übernommen alsPflicht
Auftragsnummer, FA, Nr., NummerAuftragsnummerja
Bezeichnung, Teil, Benennung, BeschreibungBezeichnung des Auftragsja
Kunde, Auftraggeber, FirmaKunde – wird angelegt, wenn neunein
Stückzahl, Menge, Stk., LosStückzahlnein
Liefertermin, Termin, fällig, WunschterminLiefertermin, Grundlage der Ampelnein
Sollzeit, Laufzeit, Dauer, BearbeitungszeitLaufzeit des Arbeitsgangsnein
Rüstzeit, Rüsten, trRüstzeit des Arbeitsgangsnein
Arbeitsgang, Vorgang, BearbeitungBezeichnung des Arbeitsgangsnein
Maschine, Arbeitsplatz, KostenstelleZuordnung über Name oder Maschinennummernein
Priorität, Dringlichkeitnormal, hoch oder eilignein
Artikel-, Zeichnungsnummer, BemerkungZusatzangaben am Auftragnein
Mehrere Arbeitsgänge je Auftrag: Steht dieselbe Auftragsnummer in mehreren Zeilen und jede Zeile nennt einen Arbeitsgang, entsteht daraus ein Auftrag mit mehreren Arbeitsgängen in genau dieser Reihenfolge. Zeiten wie „90“, „1,5 h“ oder „2:30“ werden ebenso gelesen wie Excel-Datumszahlen.

Und wenn es doch nichts wird?

Der häufigste Grund, bei der Tabelle zu bleiben, ist die Sorge, in einem System festzusitzen. Deshalb ist der Rückweg ausdrücklich vorgesehen.

Export als CSV

Aufträge, Arbeitsgänge, Maschinen und Kunden jeweils als CSV – in Excel zu öffnen und dort weiterzurechnen. Dazu die Druckansicht der Plantafel für den Aushang in der Halle.

Vollständige Sicherung als JSON

Eine Datei mit allen Daten Ihres Betriebs, jederzeit herunterzuladen. Nicht nur ein Auszug für die Ansicht, sondern der komplette Stand.

Nur-lesend statt Sperre

Läuft die Testphase oder das Abo aus, bleiben Ihre Daten sichtbar und exportierbar – nur Ändern ist nicht mehr möglich. Kein Abschalten, kein Datenverlust, monatlich kündbar.

Fertigungstakt ist bewusst kein ERP, kein MES und keine Warenwirtschaft: keine Buchhaltung, keine Lagerverwaltung, keine Maschinenanbindung und keine automatische Optimierung. Geplant wird von Ihnen – das System rechnet und warnt. Details dazu in den häufigen Fragen und im Wissensbereich.

Was die Alternative zu Excel für die Produktionsplanung kostet

Ein Preis je Betrieb, gestaffelt nach der Zahl der Maschinen und Arbeitsplätze. Keine Lizenz je Arbeitsplatz, keine Einrichtungsgebühr, keine Mindestlaufzeit.

Founder-Angebot – limitiert auf die ersten 50 Betriebe

Die ersten 50 zahlenden Betriebe behalten den Founder-Preis dauerhaft, solange das Abo ohne Unterbrechung besteht – auch bei einem Wechsel in einen größeren Tarif.

Start
bis 5 Maschinen/Arbeitsplätze
39 € / Monat netto
statt 59 € Founder-Preis · dauerhaft
  • Unbegrenzt Aufträge und Arbeitsgänge
  • Unbegrenzt Benutzer, Rollen inklusive
  • Plantafel, Maschinenmonitor, Liefertermin-Ampel
  • CSV-Import und -Export, Druckansicht
  • Alle Updates inklusive
  • Monatlich kündbar
14 Tage testen
Plus
bis 30 Maschinen/Arbeitsplätze
99 € / Monat netto
statt 149 € Founder-Preis · dauerhaft
  • Unbegrenzt Aufträge und Arbeitsgänge
  • Unbegrenzt Benutzer, Rollen inklusive
  • Plantafel, Maschinenmonitor, Liefertermin-Ampel
  • CSV-Import und -Export, Druckansicht
  • Alle Updates inklusive
  • Monatlich kündbar
14 Tage testen

Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Die Tarife unterscheiden sich ausschließlich in der Zahl der Maschinen – es gibt keine gesperrten Funktionen. Abrechnung monatlich per PayPal.

Häufige Fragen zum Umstieg von Excel

Kann ich meine bestehende Excel-Liste übernehmen?

Ja, über den CSV-Import. Pflicht sind genau zwei Spalten: Auftragsnummer und Bezeichnung. Alles Weitere – Kunde, Stückzahl, Liefertermin, Sollzeit, Rüstzeit, Maschine – wird mitgenommen, wenn es in Ihrer Datei steht. Die Zuordnung der Spalten schlägt Fertigungstakt anhand Ihrer Kopfzeile vor, und vor dem Import sehen Sie jede Zeile in der Vorschau.

Wie speichere ich eine Excel-Datei als CSV?

In Excel über „Datei“, „Speichern unter“ und als Dateityp CSV. Welches Trennzeichen dabei herauskommt, spielt keine Rolle: Semikolon, Komma, Tabulator und senkrechter Strich werden erkannt, Umlaute aus älteren Windows-Dateien beim Einlesen umgestellt. Enthält die Mappe mehrere Blätter, speichern Sie das Blatt mit der Auftragsliste.

Was passiert mit Zeilen, die Fehler enthalten?

Sie stehen mit Begründung in der Vorschau und werden beim Import übersprungen – etwa wenn die Auftragsnummer fehlt oder es sie bereits gibt. Alle fehlerfreien Zeilen werden übernommen. Die übersprungenen korrigieren Sie in Ruhe in Ihrer Tabelle und importieren sie nach. Importiert wird nie blind.

Können wir Excel parallel weiter verwenden?

Ja, und für Kalkulation, Nachkalkulation und Auswertungen ist das auch sinnvoll. Nur die Planung selbst sollte an einer Stelle liegen, sonst entstehen wieder zwei Stände. Aufträge, Arbeitsgänge, Maschinen und Kunden lassen sich jederzeit als CSV exportieren und in Excel weiterrechnen.

Muss dafür der ganze Betrieb eine Software lernen?

Die Werkstatt nicht. Am Maschinenmonitor stehen der laufende Auftrag, der nächste und die weiteren des Tages, dazu vier Flächen: Starten, Pause, Problem, Fertig. Geplant wird von den Leuten, die heute die Tabelle pflegen. Benutzer sind in jedem Tarif unbegrenzt, Rollen gibt es für Inhaber, Planung, Werkstatt und Nur-Lesen.

Und wenn wir zurück zu Excel wollen?

Dann nehmen Sie Ihre Daten mit: CSV-Export für Aufträge, Arbeitsgänge, Maschinen und Kunden, dazu eine vollständige Sicherung aller Daten als JSON. Nach dem Ende der Testphase wird der Zugang nur-lesend statt gesperrt – Sie kommen weiter an Ihre Aufträge und können exportieren. Das Abo ist monatlich kündbar.

Sie sind sich unsicher, ob Ihre Liste passt? Schicken Sie die Kopfzeile über das Kontaktformular – oder sehen Sie sich an, wie Produktionsplanungs-Software für KMU insgesamt aufgebaut ist.

Am besten mit den eigenen Aufträgen ausprobieren.

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