Alles für die Planung. Nichts darüber hinaus.
Fertigungstakt beantwortet eine Frage: Welcher Auftrag läuft wann auf welcher Maschine – und hält der Liefertermin? Jede Funktion zahlt darauf ein.
Digitale Plantafel
Links Ihre Maschinen und Arbeitsplätze, oben die Zeitachse, dazwischen die Arbeitsgänge als Blöcke. Das ist die Ansicht, in der Sie den größten Teil Ihrer Zeit verbringen.
Vier Zeitbereiche
Tag, Woche, zwei Wochen und Monat. Die Nacht wird zusammengeklappt: Angezeigt wird nur die tatsächliche Arbeitszeit Ihrer Maschinen, Blöcke über Nacht bleiben trotzdem ein durchgehender Balken.
Ziehen statt tippen
Block auf eine andere Maschine oder einen anderen Zeitpunkt ziehen, am Rand anfassen und verlängern. Mit Maus genauso wie mit dem Finger auf dem Tablet. Jede Änderung wird sofort gespeichert.
Raster nach Ihrem Betrieb
Beim Ablegen rastet der Block auf ein einstellbares Zeitraster ein – 5, 10, 15, 30 oder 60 Minuten. Für Grobplanung genauso brauchbar wie für die Feinplanung am Tag.
Information im Block
Auftragsnummer, Bezeichnung, Kunde und Dauer stehen direkt im Balken. Die Farbe kommt von der Maschine, der Status vom Fortschritt in der Werkstatt.
Backlog daneben
Alle ungeplanten Arbeitsgänge stehen in einer Liste neben der Tafel – sortiert nach Liefertermin und Priorität, filterbar nach Kunde, Maschine, verspätet und ungeplant.
Auf dem Handy lesbar
Auf schmalen Bildschirmen wird aus der Tafel eine Tagesliste je Maschine. Damit ist der Plan auch unterwegs zu gebrauchen, ohne ständig zu zoomen.
Aufträge und Arbeitsgänge
So viele Stammdaten wie nötig, so wenige wie möglich.
- Auftrag: Nummer, Kunde, Bezeichnung, Zeichnungs- oder Artikelnummer, Stückzahl, Liefertermin, Priorität (normal, hoch, eilig).
- Arbeitsgänge: Reihenfolge, Bezeichnung, Rüstzeit, Laufzeit, zugeordnete Maschine. Sägen, Drehen, Fräsen, Entgraten, Prüfen – so viele wie Ihr Teil braucht.
- Automatische Terminberechnung: Aus Rüst- plus Laufzeit und der Arbeitszeit der Maschine errechnet Fertigungstakt Start und Ende. Nächte, Wochenenden und die Pause werden übersprungen.
- Abgeleiteter Status: Der Auftragsstatus ergibt sich aus seinen Arbeitsgängen – von „ungeplant“ über „läuft“ und „Problem“ bis „fertig“. Niemand pflegt ihn von Hand nach.
- Kunden: Einfache Liste zur Zuordnung. Keine Adressverwaltung, kein CRM.
Maschinen und Arbeitsplätze
Jede Zeile auf der Tafel ist eine Maschine – oder ein Handarbeitsplatz.
- Arbeitszeit je Maschine: Arbeitstage, Beginn, Ende und Pausenlänge. Damit rechnet die Planung mit Ihren tatsächlichen Schichten statt mit 24 Stunden.
- Eigene Farbe: Jede Maschine bekommt eine Farbe, damit Blöcke auf der Tafel auf einen Blick zuzuordnen sind.
- Reihenfolge selbst bestimmen: Die Maschinenliste lässt sich so sortieren, wie die Teile durch Ihre Halle laufen.
- Inaktiv statt gelöscht: Eine Maschine, die nicht mehr läuft, wird stillgelegt. Die Historie bleibt erhalten, offene Arbeitsgänge wandern zurück in den Backlog.
Konflikte und Liefertermin-Ampel
Ein Plan, der Fehler durchgehen lässt, ist kein Plan. Fertigungstakt meldet sich, bevor aus einem Planungsfehler ein Terminproblem wird.
Diese Konflikte werden erkannt
- Doppelbelegung einer Maschine – wird beim Ablegen gemeldet und muss ausdrücklich bestätigt werden
- Planung außerhalb der Arbeitszeit, am Wochenende oder in der Pause
- Arbeitsgang beginnt vor dem Ende seines Vorgängers
- Geplantes Ende liegt nach dem Liefertermin
- Auftrag ohne Planung, obwohl der Termin näher rückt
- Überfälliger Auftrag, der noch nicht fertig ist
Bewusst gewollte Überschneidungen – etwa zwei kurze Teile parallel – bestätigen Sie einmal. Danach ist Ruhe, der Konflikt bleibt aber als „bestätigt“ sichtbar.
Die Ampel je Auftrag
Sie rechnet nicht nur den Termin gegen das geplante Ende, sondern auch den noch offenen Aufwand gegen die verbleibende Zeit.
- Grün – die Planung endet mit Puffer vor dem Liefertermin
- Gelb – es wird knapp, oder der Auftrag ist kurz vor dem Termin noch ungeplant
- Rot – das geplante Ende liegt nach dem Termin, der Auftrag ist überfällig, oder der Restaufwand passt nicht mehr in die verbleibende Zeit
- Grau – kein Liefertermin hinterlegt oder bereits fertig
Puffertage und Vorwarnzeit stellen Sie je Betrieb ein.
Maschinenmonitor für die Werkstatt
Ein Tablet oder ein alter Bildschirm an der Maschine genügt.
- JETZT – der laufende Auftrag mit Nummer, Teil, Menge und geplantem Ende, groß genug, um ihn im Vorbeigehen zu lesen
- DANACH – was als Nächstes auf diese Maschine kommt, inklusive Rüstzeit
- HEUTE – die weiteren geplanten Aufträge des Tages
- Rückmeldung – Starten, Pause, Problem und Fertig als große Flächen, ohne Menü und ohne Tastatur
- Aktualisiert sich selbst – der Monitor lädt regelmäßig nach und zeigt an, wenn die Verbindung weg ist
Die Werkstatt braucht dafür nur ein Konto mit der Rolle „Werkstatt“: Status melden ja, Planung ändern nein.
Dashboard und Suche
Der Überblick in Zahlen – ohne Management-Charts, die niemand liest.
- Laufende Aufträge, heute fällige, verspätete und ungeplante Aufträge
- Maschinen in Benutzung und freie Maschinen
- Aufträge mit Terminrisiko, direkt anklickbar
- Offene Konflikte aus der Planung
- Globale Suche über Auftragsnummer, Kunde, Bezeichnung, Zeichnungsnummer und Maschine
Daten rein, Daten raus
Ihre Aufträge gehören Ihnen. Der Einstieg soll einen Nachmittag dauern, nicht ein Projekt.
CSV-Import in drei Schritten
Datei auswählen, Spalten zuordnen, Vorschau prüfen. Fertigungstakt erkennt gängige Spaltennamen selbst, meldet fehlerhafte Zeilen vor dem Import und legt Kunden und Maschinen auf Wunsch gleich mit an. Importiert wird nie blind.
Export und Druck
Aufträge, Arbeitsgänge, Maschinen und Kunden als CSV. Die Plantafel als Druckansicht für den Aushang in der Halle. Dazu eine vollständige Sicherung aller Daten als JSON.
Team und Rollen
Inhaber, Planung, Werkstatt und Nur-Lesen. Kollegen laden Sie per E-Mail ein, sie vergeben ihr Passwort selbst. Die Zahl der Benutzer ist in jedem Tarif unbegrenzt.
Was Fertigungstakt nicht ist
Das gehört zur Antwort dazu, damit Sie nicht das Falsche erwarten. Fertigungstakt ist keine Buchhaltung, keine Warenwirtschaft, keine Lagerverwaltung, keine Angebots- oder Rechnungssoftware, kein CAD/CAM und kein vollständiges ERP, MES oder BDE-System.
Wir ersetzen nicht Ihre Buchhaltung und nicht zwingend Ihr ERP. Wir lösen ein Problem: Ihre Fertigung übersichtlich planen. Genau deshalb können Sie am selben Tag anfangen – ohne Einführungsprojekt, ohne Beratertage, ohne Schulungswoche.
Am besten mit den eigenen Aufträgen ausprobieren.
Maschinen anlegen, eine Woche planen, in der Werkstatt zeigen. Danach wissen Sie, ob es passt.
Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus.