Vom Whiteboard auf den Bildschirm

Die digitale Plantafel für Ihre Produktion

Maschinen in Zeilen, die Tage von links nach rechts, Arbeitsgänge als Blöcke dazwischen – die gewohnte Ansicht der Magnettafel, nur dass sie rechnet, warnt und überall im Betrieb gleich aussieht.

Läuft im Browser · nichts zu installieren · monatlich kündbar

Was die Magnettafel kann – und was ihr fehlt

Die Tafel an der Wand hat sich nicht ohne Grund gehalten: Sie erklärt sich selbst, und umplanen dauert eine Handbewegung. Ihr Problem beginnt zwei Meter daneben.

Das spricht für die Tafel an der Wand

  • Jeder im Betrieb versteht sie ohne Einweisung
  • Eine Karte umhängen geht schneller als jeder Mausklick
  • Sie fällt nicht aus und verlangt kein Passwort
  • Die ganze Woche liegt auf einen Blick vor Ihnen

Das fehlt ihr im Alltag

  • Wer nicht davorsteht, kennt den Plan nicht – die Werkstatt fragt nach
  • Ob Rüstzeit plus Laufzeit in den Tag passen, rechnet niemand nach
  • Zwei Karten auf derselben Maschine fallen erst in der Werkstatt auf
  • Der Liefertermin steht nicht daneben, sondern in der Auftragsliste
  • Im Urlaub des Meisters gibt es keine Kopie der Tafel
 Magnettafel / WhiteboardExcel-PlanDigitale Plantafel
UmplanenKarte umhängenZeilen verschieben, Formeln nachziehenBlock ziehen
Start und Ende je Arbeitsganggeschätztvon Hand gerechnetentlang der Arbeitszeit der Maschine
Doppelbelegungfällt niemandem auffällt niemandem aufMeldung beim Ablegen
Liefertermin im Blickseparate Listeeigene SpalteAmpel je Auftrag
Zugriff aus der WerkstatthinlaufenDatei auf einem LaufwerkMonitor an der Maschine
Zeitraum, den man siehtso groß wie die Wandso breit wie der BildschirmTag bis vier Wochen
Stand für alle gleichnur vor Ortje nach Version der Dateija

Trägt bei Ihnen eine Tabelle die Planung, beschreibt die Seite Alternative zu Excel für die Produktionsplanung denselben Umstieg aus der anderen Richtung.

So ist eine digitale Plantafel für die Produktion aufgebaut

Vier Bereiche, mehr nicht. Wer bisher Magnetkarten umgehängt hat, findet sich in wenigen Minuten zurecht.

Links: Ihre Maschinen

Jede Maschine und jeder Handarbeitsplatz bekommt eine Zeile – Säge, Drehen, Fräsen, Entgraten, Montage. Sortiert, wie die Teile durch die Halle laufen.

Oben: die Zeitachse

Tage und Stunden von links nach rechts, der laufende Tag hervorgehoben. Den Ausschnitt bestimmen Sie über den Zeitbereich.

Mitte: die Arbeitsgänge

Ein Block je Arbeitsgang mit Auftragsnummer, Teil und Menge. Die Breite ist Rüstzeit plus Laufzeit, die Farbe gehört zur Maschine.

Daneben: der Backlog

Alles Ungeplante wartet in einer Liste neben der Tafel – nach Liefertermin sortiert, filterbar nach Kunde, Maschine und verspätet.

Abgetippt wird nichts: Ihre bestehende Auftragsliste übernehmen Sie als CSV in drei Schritten – Datei wählen, Spalten zuordnen, Vorschau prüfen. Alles Weitere unter Funktionen.

Bedienen wie eine Magnettafel: greifen, ziehen, ablegen

Es gibt keinen Dialog, in den Sie Uhrzeiten eintippen. Sie fassen den Block an und legen ihn hin, wo er hingehört.

1

Greifen

Block auf der Tafel oder im Backlog anfassen – mit der Maus oder mit dem Finger auf dem Tablet.

2

Ziehen

Auf eine andere Maschine, einen anderen Tag, eine andere Uhrzeit. Dabei rastet der Block auf Ihr Zeitraster ein: 5, 10, 15, 30 oder 60 Minuten.

3

Ablegen

Beim Loslassen rechnet Fertigungstakt Start und Ende entlang der Arbeitszeit dieser Maschine. Liegt dort schon etwas, fragt die Tafel nach.

4

Rand ziehen

Dauert der Arbeitsgang länger, fassen Sie den rechten Rand an und ziehen ihn breiter. Die Folgetermine werden neu bewertet.

Ein Klick öffnet die Details: Auftrag, Kunde, Teil, Menge, Rüst- und Laufzeit, Reihenfolge und Liefertermin – ohne die Tafel zu verlassen. Jede Änderung wird sofort gespeichert, und die Tafel lädt im Hintergrund nach, damit niemand auf einem alten Stand weiterplant.

Vier Zeitbereiche – und die Nacht bleibt zusammengeklappt

Dieselbe Tafel, vier Zoomstufen. Sie wechseln den Bereich, ohne die Planung zu verlassen.

Tag

Die Reihenfolge für morgen

Breit genug, um in Viertelstunden zu schieben. Hier legen Sie die Rüstfolge fest und schieben den Eilauftrag dazwischen.

Woche

Der Normalfall

Montag bis Freitag nebeneinander – die Ansicht, in der die meiste Planungszeit vergeht.

2 Wochen

Hält die nächste Lieferwoche?

Man sieht, wo sich Aufträge vor einer Maschine stauen, bevor die Woche angebrochen ist.

4 Wochen

Auslastung und freie Fenster

Grob, aber genug für die Frage am Telefon: Schaffen wir das bis Ende des Monats?

Warum die Nacht zusammengeklappt wird

Angezeigt wird nur das Fenster, in dem Ihre Maschinen tatsächlich laufen. Sonst wäre bei Einschichtbetrieb zwei Drittel der Tafelbreite leer und die Blöcke wären briefmarkengroß. Ein Arbeitsgang über Nacht bleibt trotzdem ein durchgehender Balken bis in den Folgetag – die Nacht ist schmal, nicht weg.

Gerechnet wird mit Arbeitszeit

Arbeitstage, Schichtbeginn, Schichtende und Pause hinterlegen Sie je Maschine; die Terminberechnung überspringt sie. Zehn Stunden Laufzeit enden damit am nächsten Vormittag und nicht um zwei Uhr nachts. Wie daraus die Belegung je Maschine entsteht, steht auf der Seite Maschinenbelegungsplan-Software.

Wer in der Halle was sieht

Der größte Unterschied zur Tafel an der Wand: Der Plan bleibt nicht im Büro. Drei Ansichten auf denselben Stand.

1

Im Büro: die ganze Tafel

Arbeitsvorbereitung und Meister planen mit Backlog und Konfliktliste. Für den Aushang gibt es die Druckansicht, für die Ablage den CSV-Export.

Rollen: Inhaber und Planung dürfen verschieben.

2

An der Maschine: der Monitor

Ein Tablet zeigt JETZT, DANACH und HEUTE für genau diese Maschine – groß genug für den Blick im Vorbeigehen. Gemeldet wird über vier Flächen: Starten, Pause, Problem, Fertig.

Rolle Werkstatt: melden ja, planen nein.

3

Unterwegs: das Handy

Auf schmalen Bildschirmen wird aus der Tafel eine Tagesliste je Maschine. Damit lässt sich die Frage eines Kunden auch beantworten, wenn niemand im Büro sitzt.

Rolle Nur-Lesen für alle, die nur schauen.

Damit verschwindet die zweite Wahrheit, die entsteht, sobald die Werkstatt einen abfotografierten Wochenplan auf dem Handy hat.

Was die Tafel von selbst meldet

Eine Magnetkarte lässt sich überall hinhängen. Ein Block widerspricht, wenn die Planung nicht aufgeht.

Diese sechs Fälle fallen auf

  • Zwei Arbeitsgänge belegen dieselbe Maschine zur selben Zeit
  • Ein Block liegt außerhalb der Schicht, in der Pause oder am Wochenende
  • Ein Arbeitsgang beginnt, bevor sein Vorgänger fertig ist
  • Das geplante Ende liegt hinter dem Liefertermin
  • Ein Auftrag ist noch ungeplant, obwohl sein Termin näher rückt
  • Ein überfälliger Auftrag hat keine Fertigmeldung

Gewollte Überschneidungen bestätigen Sie einmal und arbeiten weiter. Sichtbar bleiben sie trotzdem.

Die Ampel neben dem Auftrag

Sie vergleicht nicht nur geplantes Ende und Liefertermin, sondern auch den offenen Aufwand mit der verbleibenden Zeit.

  • Grün – die Planung endet mit Puffer vor dem Termin
  • Gelb – es wird eng, oder der Auftrag liegt kurz vor dem Termin noch im Backlog
  • Rot – das Ende liegt hinter dem Termin, der Auftrag ist überfällig, oder der Rest passt nicht mehr in die verbleibende Zeit
  • Grau – kein Termin hinterlegt oder bereits fertig

Und die alte Tafel?

Sie darf hängen bleiben – gepflegt werden sollte sie nicht mehr, sonst gelten zwei Pläne. Wo vorher die Magnete hingen, hängt danach oft der Ausdruck der Tagesansicht. Und damit klar ist, was Sie bekommen: Fertigungstakt ist kein ERP, kein MES und keine automatische Optimierung. Die Reihenfolge legen Sie fest – die Tafel rechnet nach und meldet, wenn es nicht aufgeht.

Was eine digitale Plantafel für die Produktion kostet

Gestaffelt nach Maschinen und Arbeitsplätzen. Benutzer sind unbegrenzt – die Werkstatt bekommt Zugang, ohne dass es teurer wird.

Founder-Angebot – limitiert auf die ersten 50 Betriebe

Die ersten 50 zahlenden Betriebe behalten den Founder-Preis dauerhaft, solange das Abo ohne Unterbrechung besteht – auch bei einem Wechsel in einen größeren Tarif.

Start
bis 5 Maschinen/Arbeitsplätze
39 € / Monat netto
statt 59 € Founder-Preis · dauerhaft
  • Unbegrenzt Aufträge und Arbeitsgänge
  • Unbegrenzt Benutzer, Rollen inklusive
  • Plantafel, Maschinenmonitor, Liefertermin-Ampel
  • CSV-Import und -Export, Druckansicht
  • Alle Updates inklusive
  • Monatlich kündbar
14 Tage testen
Plus
bis 30 Maschinen/Arbeitsplätze
99 € / Monat netto
statt 149 € Founder-Preis · dauerhaft
  • Unbegrenzt Aufträge und Arbeitsgänge
  • Unbegrenzt Benutzer, Rollen inklusive
  • Plantafel, Maschinenmonitor, Liefertermin-Ampel
  • CSV-Import und -Export, Druckansicht
  • Alle Updates inklusive
  • Monatlich kündbar
14 Tage testen

Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Die Tarife unterscheiden sich ausschließlich in der Zahl der Maschinen – es gibt keine gesperrten Funktionen. Abrechnung monatlich per PayPal.

Häufige Fragen zur digitalen Plantafel

Was ist eine digitale Plantafel?

Eine Bildschirmansicht, die die Magnettafel der Arbeitsvorbereitung nachbildet: Maschinen als Zeilen, die Zeit von links nach rechts, jeder Arbeitsgang ein Block. Der Unterschied zur Tafel an der Wand: Start und Ende werden entlang der hinterlegten Arbeitszeit gerechnet, Doppelbelegungen fallen beim Ablegen auf, und jeder im Betrieb sieht denselben Stand.

Können wir die Magnettafel danach abhängen?

Pflegen sollten Sie sie nicht mehr, sonst führen Sie zwei Stände nebeneinander. Wer den Aushang in der Halle behalten will, druckt die Tagesansicht aus und hängt das Blatt an die alte Tafel.

Lässt sich die Plantafel mit dem Finger bedienen?

Ja. Blöcke lassen sich mit der Maus und mit dem Finger ziehen, ein Tablet in der Arbeitsvorbereitung genügt also. Auf schmalen Handy-Bildschirmen wird aus der Tafel eine Tagesliste je Maschine.

Was passiert mit einem Arbeitsgang, der über Nacht läuft?

Die Anzeige klappt die Nacht zusammen, der Block bleibt aber ein durchgehender Balken bis in den Folgetag. Gerechnet wird nur mit Arbeitszeit: Nächte, Wochenenden und die Pause werden übersprungen. Läuft eine Maschine wirklich in zwei Schichten, tragen Sie das als ihre Arbeitszeit ein – dann plant die Tafel bis Schichtende durch.

Können mehrere Leute gleichzeitig an der Tafel arbeiten?

Ja, die Zahl der Benutzer ist in jedem Tarif unbegrenzt. Jede Verschiebung wird sofort gespeichert, und die Tafel lädt im Hintergrund nach. Wer ändern darf und wer nur liest, regeln die Rollen Inhaber, Planung, Werkstatt und Nur-Lesen.

Brauchen wir dafür einen Server im Betrieb?

Nein. Die Plantafel läuft im Browser, es gibt nichts zu installieren und nichts zu warten; in der Werkstatt genügt ein Tablet oder ein älterer Bildschirm. Abgerechnet wird nach der Zahl der Maschinen und Arbeitsplätze – ab 59 € netto im Monat für den ganzen Betrieb.

Weitere Antworten stehen bei den häufigen Fragen.

Zum Weiterlesen: Digitalisierung

Fachbeiträge aus unserem Wissensbereich – geschrieben für Betriebe, die ihre Fertigung selbst planen.

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