Für CNC-Drehereien und Fräsereien

CNC-Produktionsplanung, die in den Betrieb passt

Rüsten und Laufen getrennt planen, Eilaufträge mit der Maus dazwischenschieben, Nachtläufe über den Feierabend hinaus einplanen. Eine Plantafel für Betriebe, in denen zwischen Drehen, Fräsen und Entgraten alles an der richtigen Reihenfolge hängt.

Keine Zahlungsdaten nötig · Keine Anbindung an die Steuerung nötig · In zehn Minuten eingerichtet

Rüstzeit gehört getrennt in die CNC-Produktionsplanung

Futter wechseln, Backen ausdrehen, Werkzeuge einmessen, Nullpunkt setzen, erstes Teil prüfen. In dieser halben bis ganzen Stunde steht die Spindel – und genau sie verschwindet, wenn Rüsten und Laufen in einer einzigen Zahl zusammengefasst werden.

Zwei Zahlen je Arbeitsgang

Ein Arbeitsgang hat eine Rüstzeit und eine Laufzeit. Aus beiden zusammen errechnet Fertigungstakt Start und Ende entlang der Arbeitszeit der jeweiligen Maschine.

  • Wird die Stückzahl größer, wächst nur die Laufzeit – die Rüstzeit bleibt, wie sie ist
  • Eine Wiederholteil-Serie erkennen Sie daran, dass der Rüstanteil auffällig klein ist
  • Der Maschinenmonitor zeigt den nächsten Auftrag unter DANACH inklusive Rüstzeit, damit Spannmittel und Werkzeuge rechtzeitig bereitliegen

Was das für die Reihenfolge bedeutet

Zwei Teile aus derselben Stange hintereinander gerüstet sparen einen kompletten Umbau. Diese Entscheidung trifft in der Zerspanung der Mensch, nicht der Rechner.

  • Sie sehen auf einen Blick, welche Blöcke auf einer Maschine nebeneinanderliegen
  • Umsortieren heißt: Block greifen, an die neue Stelle ziehen, loslassen
  • Fertigungstakt bündelt nichts automatisch und optimiert nichts im Hintergrund – es zeigt die Folgen Ihrer Reihenfolge, es bestimmt sie nicht

Wie sich daraus eine durchgehende Arbeitsgangkette von Sägen über Drehen bis Prüfen ergibt, steht auf der Seite zur Produktionsplanung in der Zerspanung.

Dreherei und Fräserei auf einer Tafel

Jede Maschine eine Zeile, jeder Arbeitsgang ein Block. Daneben stehen die Handarbeitsplätze – Entgraten und Prüfen belegen Zeit wie jede Spindel, auch wenn sie in keinem Maschinenpark auftauchen.

Beispielhafte Darstellung mit Demo-Daten.

Der Eilauftrag am Dienstagmorgen

Ein Kunde ruft um 8:10 Uhr an: 30 Wellen, Donnerstag. Die Frage ist nicht, ob Sie das machen – sondern welcher andere Auftrag dafür bezahlt. So läuft das auf der Plantafel ab.

1

Auftrag anlegen

Nummer, Kunde, Teil, Menge 30, Liefertermin Donnerstag, Priorität „eilig“. Darunter zwei Arbeitsgänge: Drehen mit 45 Minuten Rüsten und 2,5 Stunden Laufen, danach Entgraten mit 40 Minuten.

2

Auf die Drehmaschine ziehen

Der Block wandert aus dem Backlog auf Dienstag 9:00. Die Meldung kommt beim Ablegen: Doppelbelegung mit dem Auftrag, der dort schon liegt. Entweder ausdrücklich bestätigen oder den anderen Block verschieben.

3

Den Verdrängten nachziehen

Sie schieben den bisherigen Auftrag um einen halben Tag nach hinten. Seine Ampel springt von Grün auf Gelb – der Preis des Eilauftrags steht damit auf dem Bildschirm, nicht erst im Telefonat nächste Woche.

4

Kette schließen

Das Entgraten kommt hinter das Drehen. Läge es davor, meldet Fertigungstakt die verletzte Reihenfolge. Geplantes Ende: Mittwoch 11:20, sicher vor dem Termin – die Ampel des Eilauftrags steht auf Grün.

Dauer des Vorgangs: Vier Handgriffe, keine Neuberechnung des Wochenplans von Hand. Welche Konflikte dabei geprüft werden, steht ausführlich unter Funktionen.

Wenn die Fräse nach Feierabend weiterläuft

Ein Gehäuse mit sechs Stunden Laufzeit wird um 15 Uhr angeschnitten und ist am nächsten Morgen fertig. Eine Planung, die um 16:30 Uhr alles abschneidet, taugt für so einen Betrieb nicht.

  • Arbeitszeit je Maschine: Das Bearbeitungszentrum, das unbesetzt weiterläuft, bekommt ein anderes Zeitfenster als der Arbeitsplatz zum Entgraten daneben. Beide stehen auf derselben Tafel.
  • Durchgehender Balken: Ein Arbeitsgang, der über Nacht läuft, bleibt ein Block. Für die Übersicht wird die arbeitsfreie Zeit in der Anzeige zusammengeklappt, gerechnet wird trotzdem mit echten Uhrzeiten.
  • Rüsten in die besetzte Schicht legen: Weil Rüst- und Laufzeit getrennt stehen, sehen Sie, ob der Umbau noch vor Schichtende passt oder ob der Auftrag besser morgens früh anfängt.
  • Mehrwochenansicht: Für lange Laufzeiten ist die Woche zu kurz. Die Tafel lässt sich auf einen größeren Zeitbereich umschalten, ohne dass die Blöcke ihre Bedeutung verlieren.

Und wenn der Nachtlauf steht

Werkzeugbruch um 2 Uhr merkt keine Plantafel. Sie merkt aber, was daraus folgt.

  • Der Bediener drückt morgens am Monitor auf „Problem“ – der Auftrag ist damit für alle sichtbar gestoppt
  • Die Liefertermin-Ampel rechnet den offenen Restaufwand gegen die verbleibende Zeit und schlägt aus, bevor jemand nachfragt
  • Im Dashboard stehen die Aufträge mit Terminrisiko und die offenen Konflikte direkt anklickbar untereinander
  • Bei Einzelteilen mit langen Arbeitsgangketten lohnt der Blick auf die Produktionsplanung im Werkzeugbau

Zwei Maschinen, die dasselbe können

In fast jeder CNC-Fertigung gibt es Teile, die auf zwei Maschinen laufen könnten. Auf welcher sie tatsächlich laufen, ist eine Entscheidung über Rüstaufwand, Programm und freie Kapazität – und die trifft niemand besser als der, der die Halle kennt.

1

Lücke sehen

Beide Maschinen stehen untereinander auf derselben Zeitachse. Dass die eine ab Mittwochmittag frei ist, während vor der anderen drei Aufträge warten, sieht man ohne Auswertung.

2

Block hinüberziehen

Der Arbeitsgang wandert in die andere Zeile. Start und Ende werden entlang der Arbeitszeit dieser Maschine neu berechnet, die Belegung wird sofort geprüft, die Ampel des Auftrags rechnet mit.

3

Rüstzeit nachziehen

Dauert der Umbau auf der zweiten Maschine länger, tragen Sie die abweichende Rüstzeit ein. Fertigungstakt kennt keine maschinenspezifischen Rüstmatrizen – dafür wissen Sie nach zwei Klicks, ob der Wechsel etwas bringt.

Dasselbe Vorgehen gilt, wenn eine Maschine in die Wartung geht: Zeilen leerziehen, Blöcke verteilen, Ampeln prüfen.

Was diese Software in der CNC-Fertigung nicht tut

Damit Sie nicht das Falsche erwarten – gerade in der Zerspanung wird Planungssoftware oft mit Fertigungsdatenerfassung verwechselt.

  • Keine Anbindung an die Steuerung: Laufzeiten werden nicht aus der Maschine ausgelesen, Rückmeldungen kommen per Knopfdruck am Monitor
  • Keine NC-Programm- oder Werkzeugverwaltung, kein CAM, keine DNC-Datenverteilung
  • Keine automatische Reihenfolgeoptimierung und keine Simulation von Planvarianten
  • Keine Materialdisposition – ob die Stange im Lager liegt, weiß Ihr Einkauf, nicht die Plantafel
  • Kein ERP, kein MES, keine Nachkalkulation, keine Buchhaltung

Übrig bleibt eine Aufgabe, und die vollständig: Welcher Auftrag läuft wann auf welcher Maschine – und hält der Liefertermin?

Preise nach Maschinenzahl

Gezählt werden Maschinen und Arbeitsplätze, nicht Benutzer. Meister, Arbeitsvorbereitung und jeder Bediener an der Maschine bekommen einen Zugang. Details und Beispiele stehen auf der Seite Preise.

Founder-Angebot – limitiert auf die ersten 50 Betriebe

Die ersten 50 zahlenden Betriebe behalten den Founder-Preis dauerhaft, solange das Abo ohne Unterbrechung besteht – auch bei einem Wechsel in einen größeren Tarif.

Start
bis 5 Maschinen/Arbeitsplätze
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Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Die Tarife unterscheiden sich ausschließlich in der Zahl der Maschinen – es gibt keine gesperrten Funktionen. Abrechnung monatlich per PayPal.

Häufige Fragen zur CNC-Produktionsplanung

Wie werden Rüstzeiten in der CNC-Produktionsplanung berücksichtigt?

Jeder Arbeitsgang hat zwei getrennte Felder: Rüstzeit und Laufzeit. Fertigungstakt addiert beides und legt die Summe entlang der Arbeitszeit der Maschine auf die Tafel – Nächte, Wochenenden und die Pause werden dabei übersprungen. Ändert sich die Stückzahl, ändern Sie nur die Laufzeit; die Rüstzeit bleibt stehen. Am Maschinenmonitor sieht der Bediener den nächsten Auftrag unter DANACH samt Rüstzeit.

Sortiert die Software Aufträge automatisch nach Rüstfamilien?

Nein, und das ist Absicht. Ob drei Teile aus derselben Stange hintereinander laufen oder der eilige Auftrag dazwischen muss, entscheiden Sie. Fertigungstakt zeigt Ihnen die Belegung jeder Maschine und meldet Konflikte, aber es rechnet keine Reihenfolge im Hintergrund aus, die Sie danach nicht mehr nachvollziehen können.

Kann ich einen Auftrag auf ein anderes Bearbeitungszentrum umplanen?

Ja, per Drag & Drop: Block greifen, in die Zeile der anderen Maschine ziehen, loslassen. Start und Ende werden entlang der Arbeitszeit dieser Maschine neu gerechnet, die Belegung wird geprüft und die Liefertermin-Ampel aktualisiert sich. Ob dort dieselbe Rüstzeit gilt und ob Programm und Werkzeuge vorhanden sind, entscheiden Sie – Maschinengruppen mit automatischer Ausweichlogik gibt es nicht.

Lassen sich mannlose Schichten und Laufzeiten über Nacht planen?

Ja. Sie hinterlegen je Maschine Arbeitstage, Beginn, Ende und Pause. Eine Maschine, die unbesetzt weiterläuft, bekommt ein längeres Zeitfenster als der Handarbeitsplatz daneben. Ein Arbeitsgang, der über Nacht läuft, bleibt auf der Tafel ein durchgehender Balken.

Liest Fertigungstakt Daten direkt aus der Maschinensteuerung?

Nein. Es gibt keine Anbindung an Steuerungen, keine automatische Laufzeiterfassung und keine DNC-Datenverteilung. Rückmeldungen kommen über den Maschinenmonitor: Starten, Pause, Problem, Fertig – vier große Flächen auf einem Tablet an der Maschine.

Wir haben vier CNC-Maschinen und zwei Handarbeitsplätze. Welcher Tarif passt?

Gezählt werden Maschinen und Arbeitsplätze zusammen, also sechs Zeilen auf der Plantafel. Damit greift der zweite Tarif. Benutzer, Aufträge und Arbeitsgänge sind in jedem Tarif unbegrenzt, der Einstieg liegt bei 59 € netto im Monat für den ganzen Betrieb.

Weitere Antworten finden Sie in den häufigen Fragen.

Am besten mit den eigenen Aufträgen ausprobieren.

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